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Reisevorbereitung

Reisevorbereitung
Wie kann mein Kind sich am Besten auf die Sprachreise vorbereiten?
Was soll mein Kind mitbringen?
Welche Reisedokumente (Visum, Pass, etc.) wird mein Kind für den Sprachaufenthalt benötigen?
Wie viel Taschengeld soll ich für mein Kind einplanen während des Sprachaufenthaltes?
Wann werden wir weitere Informationen zur Unterbringung meines Kindes im Zielland erhalten?

Wie kann mein Kind sich am Besten auf die Sprachreise vorbereiten?
Es gibt ein paar Tipps, die Ihrem Kind helfen können, sich während des Sprachaufenthaltes sicher und wohl zu fühlen. Hier sind einige Ideen für Ihr Kind:
- Selbst-lernen: Versuch, dir ein paar typische Ausdrücke schon im Vorfeld anzueignen, die du im Alltag gebrauchen kannst. Mach dir dabei thematisch sortierte Wörterlisten (Essen, Unterhaltung, Kleidung etc.).
- Versuch, ein Buch in der Fremdsprache zu lesen oder einen Film in der Originalversion zu schauen, bei dem auch die Untertitel in der Fremdsprache sind, die du lernen möchtest (damit man das Gehörte gleichzeitig nachlesen kann). Das ist ein gutes Training, um das Hörverstehen zu üben und hilft dabei, sich auf das Leben im Ausland vorzubereiten.
- Sammel Informationen über das Land oder die Region, in der du leben wirst: Wie ist das Klima dort? Was kann man dort unternehmen? Welche Orte würdest du gerne besuchen, welche Sehenswürdigkeiten besichtigen? Wenn du planst, eine Tour zu machen, dann schau dir an, was die einzelnen Orte zu bieten haben. So wirst du eine Menge Ideen haben, was man außerhalb der Sprachkurse oder des Unterrichts alles machen kann und verpasst nichts.

Was soll mein Kind mitbringen?
Meisten bringen die Jugendlichen ein kleines Gastgeschenk von Zuhause für ihre Gastfamilie mit. Das ist aber natürlich keine Pflicht. Es sollte auf jeden Fall kein sehr wertvolles Geschenk, aber etwas Typisches aus dem eigenen Land sein.
Wenn Ihr Kind elektronische Geräte mitnehmen möchte, sollten Sie vorher prüfen, ob er/sie dafür einen Adapter braucht und eventuell einen kaufen.
Ein kleines Wörterbuch kann sehr hilfreich sein (quasi ein “Muss”!) und ebenso ein Reiseführer mit Stadtplan oder Landkarte für die Stadt oder Region, in die Ihr Kind reist.
Alle Teilnehmer sind für ihr Gepäck selbst verantwortlich. Deshalb empfehlen wir, mit leichtem Gepäck zu reisen. Auch wenn Ihr Kind von Nacel-Mitarbeitern begleitet wird (was nur bei einigen Programmen möglich ist), muss es sein Gepäck alleine tragen können. Achten Sie auch auf die Gepäckbeschränkungen der Reise- oder Fluggesellschaft. Oft sind nur 20kg Gepäck pro Person erlaubt und Übergepäck ist teuer (für diese Kosten sind die Teilnehmer selbst verantwortlich).
Denken Sie auch daran, jedes Gepäckstück mit Ihrem Namen, Adresse und Telefonnummer zu beschriften, falls es verloren geht. Die wichtigsten Dinge sollten mit an Bord genommen werden (als Handgepäck): eventuelle wichtige Medikamente (z.B. gegen Reiseübelkeit), offizielles Annahmeschreiben, Pass, Visum, Versicherungsdokumente, Adresse und Kontaktdaten der Gastfamilie oder der Person, die Ihr Kind am Flughafen abholt, Notfalltelefonnummer der Programmkoordinatoren, elektronische Geräte, wie Kamera und Musikgeräte, Schmuck, Brille usw.
Bitte beachten Sie, dass man keine Flüssigkeiten (über 100 ml) mehr mit ins Handgepäck nehmen darf (z.B. keine Flaschen mitbringen)!

Welche Reisedokumente (Visum, Pass, etc.) wird mein Kind für den Sprachaufenthalt benötigen?
In der Regel wird Ihr Kind einen gültigen Pass benötigen. Für viele unserer Programme ist auch ein Visum erforderlich. Bitte informieren Sie sich bei der Botschaft des Ziellandes. Sagen Sie den zuständigen Mitarbeitern der Botschaft, wohin Ihr Kind reisen und wie lange es sich in dem Land aufhalten wird, an was für einem Sprachprogramm Ihr Kind teilnimmt usw.
Nacel ist für die Beantragung von Visa nicht zuständig. Wir unterstützen Sie aber natürlich, indem wir bei Bedarf ein offizielles Annahmeschreiben, eine schriftliche Unterstützung oder auch einen Zahlungsbeleg ausstellen, wenn Sie diese Dokumente für das Visum benötigen. Bitte kontaktieren Sie uns hierfür.

Minderjährige Teilnehmer unter 18 Jahren möchten wir bitten, zusätzlich zu Ihrem Sprachaufenthalt den Unterstützungsservice aller größeren Fluglinien und Zuggesellschaften für Minderjährige zu buchen, damit sie während der Reise betreut sind.
Die Programme von NACEL enthalten die Reise von Ihrem Heimatort zum Aufenthaltsort für den Sprachaufenthalt prinzipiell nicht. Eltern minderjähriger Kinder (unter 18 Jahren) werden gebeten, eine Reiseerlaubnis für ihr Kind zu unterschreiben.

Wie viel Taschengeld soll ich für mein Kind einplanen während des Sprachaufenthaltes?
Wie viel Taschengeld Ihr Kind benötigt, hängt von dem jeweiligen Programm ab. Im Allgemeinen benötigen Jugendliche, die an einem Sommer-Programm in Europa teilnehmen 60,- Euro/Woche (in nicht-europäischen Ländern 90,- Euro/Woche), wenn Sie mit Vollpension untergebracht sind.
Bei einem längeren Auslandsaufenthalt wird Ihr Kind unter Umständen Kleidung, Bücher, Hygieneartikel etc. kaufen müssen. Dafür braucht es ab und zu vielleicht etwas mehr Geld.
Bedenken Sie, dass die Jugendlichen bei einem Homestay-Programm für ihre Freizeitaktivitäten selbst aufkommen müssen. Planen Sie deshalb eventuell extra Taschengeld ein.
Erwachsene sollten für sich selbst eventuell etwas mehr Geld einplanen, um an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen, Essen zu gehen etc.
Wie viel Geld Sie für die täglichen Ausgaben einplanen sollten, hängt natürlich sehr stark von Ihrem gewohnten Lebensstil ab und davon, was Sie während des Auslandsaufenthaltes unternehmen möchten (Shopping oder lernen? Essen gehen oder an den Mahlzeiten der Gastfamilie teilnehmen? ...).
Wir empfehlen allen Teilnehmern, internationale Kreditkarten mitzunehmen, mit denen man auch im Ausland Geld abheben kann, oder aber Traveller‘s Cheques. So steht man nicht plötzlich ganz ohne Geld da, wenn man nicht genügend Geld für die Reise eingeplant hat.

Wann werden wir weitere Informationen zur Unterbringung meines Kindes im Zielland erhalten?
3 bis 10 Tage vor der Abreise, werden wir Ihnen detaillierte Informationen über die genaue Unterbringung (Namen, Adressen etc.) zukommen lassen. Falls allerdings etwas Unerwartetes dazwischen kommt (unvorhergesehener Krankheitsfall in der Gastfamilie o.ä.) oder bei einer sehr späten Anmeldung (6 Wochen vor Abreise) kann es auch passieren, dass Sie die Informationen etwas später erhalten.

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